DJI Spark – eine Drohne, die Spass macht

Veröffentlicht von umrath am

Vor ein paar Wochen habe ich mir eine Drohne geleistet und bin mit dieser jetzt ein paar Runden geflogen.
Einige Testflüge später kommen inzwischen durchaus beeindruckende Bilder zustande:

Regensburger Westen

Regensburger Dom und Steinerne Brücke

Es macht auch riesigen Spass!

Insbesondere die Flugqualitäten der DJI Spark sind enorm.
Natürlich sind diverse Stabilisierungssysteme an Bord. Dazu kommen allerdings noch weitere Sensoren und Funktionen, die man ansonsten in der Preisklasse wohl eher vergeblich suchen dürfte:

  • Frontsensor gegen Crashes im Fluge
  • Bodenabstandssensor
  • Automatische Rückkehr bei Kommunikationsverlust zwischen Controller und Drohne und bei niedrigem Akkustand
  • Gestensteuerung (man kann die Drohne im Grunde komplett ohne Controller steuern)
  • Zielverfolgung
  • Diverse vorprogrammierte Flugmanöver (Umkreisen, Steilflug nach oben, etc.)

Ebenfalls überzeugend finde ich die Qualität der Drohne. Alles sieht wertig und sauber verarbeitet aus. Und selbst die sonst bei chinesischen Firmen oft etwas stiefmütterlich behandelte Software funktioniert tadellos.
Eine Akkuladung genügt für rund 15 Minuten Flugzeit, die in weniger als einer Stunde komplett geladen ist. Inzwischen habe ich derer drei und kann damit also schon eine ganze Weile fliegen.

Technisch kann die Drohne sehr viel mehr, als in Deutschland überhaupt zulässig ist. Ohne besondere Genehmigung ist die Flughöhe auf lediglich 100 m beschränkt. Die Spark könnte angeblich bis weit über 1000 m steigen.
Auch die maximale Fluggeschwindigkeit von 50 km/h ist durchaus heftig. Lediglich die Sinkgeschwindigkeit ist mit maximal 10-20 km/h (je nach Modus) eher moderat und dürfte ruhig etwas höher ausfallen. DJI selbst gibt 3 m/s (ca. 10 km/h) im Lademodus an.

Die eingebaute Kamera mit 12 Megapixeln und Videos in Full HD klingt jetzt nicht nach sonderlich viel. Aber der verbaute machanische 2-Achsen-Gimbal ermöglicht qualitativ überraschend gutes Bildmaterial.

Die Funkfrequenz habe ich manuell von den standarmäßig gewählten 5 GHz auf 2,4 GHz umgestellt und erreiche damit jetzt stabile Verbindungen über mehrere Hundert Meter. Für mehr müsste ich vermutlich die Ausrichtung und Abstrahlrichtung der Antennen optimieren.
Im 5 GHz-Frequenzbereich ist oft bei einer Entfernung von 150 m schon Schluss.

Selbst bei Wind bleibt die Spark stabil flügfähig. Allerdings sind dann bei Panoramaaufnahmen Artefakte durch die Bewegung der Drohne zu sehen:

Ich werde jetzt weiter üben und die Drohne in Zukunft sicher bei dem einen oder anderen Youtube-Video einsetzen.


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